Von loxodromischen Kompositionen und Relationen – Camille Graeser

Der in Stuttgart aufgewachsene Schweizer Camille Graeser taucht schon einige Male in meinem Blog auf – und dies nicht nur wegen der Verbindung nach Stuttgart. Vielmehr fasziniert mich sein künstlerischer Werdegang: vom Schreiner, Möbelbauer, Innenarchitekt des Neuen Wohnens zum abstrakten Expressionisten und künstlerischen Puristen, bis schließlich zum Konstruktivismus und zur Konkreten Kunst. Seit Mitte der … Von loxodromischen Kompositionen und Relationen – Camille Graeser weiterlesen

Camille Graeser und die Weißenhof-Siedlung

Beim Spaziergang durch die Weißenhof-Siedlung auf dem Stuttgarter Killesberg begegnet man durchaus nicht nur Architekten des Neuen Bauens, sondern entdeckt auch Künstler, die später bedeutende Vertreter der Konkreten Kunst werden. So auch mein geschätzter Camille Graeser: 1927 richtet er eine Musterwohnung in dem von Mies van der Rohe entworfenen Wohnblock ein. Bereits 1918 tritt Camille … Camille Graeser und die Weißenhof-Siedlung weiterlesen

Camille Graeser – Geometrische Formen, rhythmisch verteilt

Der in Carouge bei Genf geborene Camille Graeser wächst in Stuttgart auf. Zunächst macht er eine Schreinerlehre und studiert anschließend an der Königlichen Kunstgewerbeschule Möbelbau und Innenarchitektur. Einige Jahre ist er Schüler bei Adolf Hölzel und Bernhard Pankok. 1917 eröffnet Camille Graeser dann ein Atelier für Innenarchitektur. 1927 wird er beauftragt, in der Weißenhofsiedlung eine … Camille Graeser – Geometrische Formen, rhythmisch verteilt weiterlesen

Die Zürcher Schule der Konkreten

Im Juni 1936 beginnt im Kunsthaus Zürich die Ausstellung "Zeitprobleme in der Schweizer Malerei und Plastik", die ein breites Publikum erreicht und viel diskutiert wird. Im Katalog zur Ausstellung findet sich die bereits erwähnte Definition der Konkreten Kunst von Max Bill. Im Anschluss an diese Ausstellung bildet sich die Schule der Konkreten als loser Zusammenschluss … Die Zürcher Schule der Konkreten weiterlesen

Camille Graeser’s „Konkrete Kunst“ – eine Definition

„Konkret heißt Verzicht auf Darstellung einer optischen Gegenstandswelt in der Kunst. Konkret heißt eine neue, klare Bildwelt gestalten. Konkret heißt bauen, konstruieren und entwickeln von Rhythmen auf geometrischer Grundlage. Konkret ist streng logisches Schaffen und Gestalten von Kunstwerken, die Eigengesetzlichkeit haben. Konkret ist das Spiel mit Maß und Wert von Farbe, Form und Linie. Konkret … Camille Graeser’s „Konkrete Kunst“ – eine Definition weiterlesen