Johannes Itten – ein merkwürdiger Mensch!

Habe mich mal wieder mit Johannes Itten befasst – ein merkwürdiger Mensch. Der Schweizer Maler und Kunsttheoretiker wird 1888 geboren, wird zunächst in Genf Lehrer und zieht dann nach Stuttgart, um bei Adolf Hölzel an der Kunstakademie zu studieren. Später ist er dann Lehrer am Bauhaus, entwickelt seine eigene Farblehre und begründet die sogenannte Farbtypenlehre. … Johannes Itten – ein merkwürdiger Mensch! weiterlesen

These-Antithese-Synthese – Allianz

1934 initiiert Leo Leuppi einen lockeren Künstlerverbund, die Groupe Suisse Abstraction et Surréalisme. Drei Jahre später gründet er die Allianz. Beide Gruppen zielten darauf ab, Avantgarde Künstlern unterschiedlicher Stile eine Plattform zu bieten. Diese Vielfalt ist eine Besonderheit Schweizer Künstlergruppen. Schon Anfang des Jahrhunderts findet sich diese Vielfalt in Künstlergruppen wie Le Falot in Genf … These-Antithese-Synthese – Allianz weiterlesen

Allianz – Vereinigung moderner Schweizer Künstler

Im letzten Blogeintrag habe ich über die Künstlergruppe Allianz geschrieben, die 1937 gegründet wurde. Die Gruppe besteht im wesentliche aus dem "harten Kern" der Zürcher Konkreten und damit steht auch die Künstler und Werke der Konkrete Kunst im Mittelpunkt der Gruppe. Allerdings sind auch Vertreter anderer Richtungen zu finden, wie etwa Vertreter des Kubismus, der … Allianz – Vereinigung moderner Schweizer Künstler weiterlesen

Leuppi und Lohse gründen die Allianz

In den dreißiger Jahren entwickelt sich an der Kunstgewerbeschule in Zürich eine Konkrete Kunst Strömung, die als "Zürcher Schule der Konkreten" bekannt wird und in der Folge weltweit wirkt. Über diese Zürcher Schule habe ich in diesem Blog schon das Eine oder Andere zusammengetragen. Parallel entsteht der Wunsch einiger Künstler der Schule der Zürcher Konkreten, sich … Leuppi und Lohse gründen die Allianz weiterlesen

Leo Leuppi – „Konkretionen“

Noch ein Schweizer: Leo Leuppi, einer der bedeutendsten Vorkämpfer für die moderne Kunst in der Schweiz. Er ist Gründer, Organisator und Präsident der avantgardistischen Künstlervereinigungen Groupe Suisse Abstraction et Surréalisme und Allianz. Aber er ist auch Maler, Grafiker und Plastiker: Seit Ende der dreissiger Jahre entstehen Bildkompositionen, die er als „Konkretionen“ versteht. Und sein Werk … Leo Leuppi – „Konkretionen“ weiterlesen

Der Schweizer Grafiker Carlo Vivarelli

Noch einmal zu Carlo Vivarelli: der in Zürich 1919 geborene Künstler gehört zur Schule der Zürcher Konkreten - genauer: zur zweiten Generation der Konkreten der Zürcher Schule. Zweite Generation deswegen, weil er erst spät in den sechziger Jahren zur gegenstandslosen Kunst kommt. Zunächst war der Grafiker Carlo Vivarelli in den vierziger und fünfziger Jahren einer der … Der Schweizer Grafiker Carlo Vivarelli weiterlesen

Carlo Vivarelli – Vertreter der Zürcher Konkreten

Carlo Vivarelli ist ein weiterer Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten und einer der führenden Künstler der Schweizer Moderne. Und Grafiker, Architekt, Bildhauer und vieles mehr - beispielsweise der Designer des Firmenlogos von Elektrolux: Mich interessiert weniger seine Logos und seine graphische Kunst sondern vielmehr seine konkrete Kunst. Eine Ausstellung seiner konkreten Werke hat 2012 in … Carlo Vivarelli – Vertreter der Zürcher Konkreten weiterlesen

Von loxodromischen Kompositionen und Relationen – Camille Graeser

Der in Stuttgart aufgewachsene Schweizer Camille Graeser taucht schon einige Male in meinem Blog auf – und dies nicht nur wegen der Verbindung nach Stuttgart. Vielmehr fasziniert mich sein künstlerischer Werdegang: vom Schreiner, Möbelbauer, Innenarchitekt des Neuen Wohnens zum abstrakten Expressionisten und künstlerischen Puristen, bis schließlich zum Konstruktivismus und zur Konkreten Kunst. Seit Mitte der … Von loxodromischen Kompositionen und Relationen – Camille Graeser weiterlesen

Die Zürcher Schule als Spiegelbild der Schweiz

Ende der 30er Jahre entsteht die Zürcher Schule der Konkreten. Und schon bald wird diese Schule zum Aushängeschild der modernen Kunst in der Schweiz und über die Schweiz hinaus. Bis zum heutigen Tag wird „… das Schweizer Kunstschaffen im Ausland oft mit der geometrischen Abstraktion und der konkreten Kunst in Verbindung gebracht, die sich nach … Die Zürcher Schule als Spiegelbild der Schweiz weiterlesen

Camille Graeser – Geometrische Formen, rhythmisch verteilt

Der in Carouge bei Genf geborene Camille Graeser wächst in Stuttgart auf. Zunächst macht er eine Schreinerlehre und studiert anschließend an der Königlichen Kunstgewerbeschule Möbelbau und Innenarchitektur. Einige Jahre ist er Schüler bei Adolf Hölzel und Bernhard Pankok. 1917 eröffnet Camille Graeser dann ein Atelier für Innenarchitektur. 1927 wird er beauftragt, in der Weißenhofsiedlung eine … Camille Graeser – Geometrische Formen, rhythmisch verteilt weiterlesen