Norbert Kricke in Duisburg

Norbert Kricke gehört zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegsmoderne. Seine Skulpturen dürfen in einer Zusammenstellung dreidimensionaler, konkreter und konstruktivistischer Kunst nicht fehlen. Der gebürtige Düsseldorfer, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, schafft zahlreiche Arbeiten, die zu Synonymen für den künstlerischen Aufbruch der Nachkriegszeit in Deutschland werden – Arbeiten, die als symbolisch für die Freiheit, Leichtigkeit, Modernität und den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg angesehen werden.

Norbert Kricke
Raumplastik, 1956-57
MKM Museum Küppersmühle für Moderne kunst, Duisburg, Sammlung Ströher
© Archiv Norbert Kricke
Foto: Henning Krause, Köln

Mit der Ausstellung ‚Norbert Kricke – Bewegung im Raum‘ ehrt das Museum Küppersmühle MKM Norbert Kricke als Künstlerpersönlichkeit, die der Kunst nach 1945 wegweisende Impulse vermittelt hat. Bis heute haben die Werke des Künstlers nichts an Dynamik verloren. Rund 40 Plastiken des ehemaligen Rektors der Düsseldorfer Kunstakademie aus drei Jahrzehnten sind zu sehen. Ein besonderer Akzent liegt auf dem Spätwerk der Jahre 1975–1984. Gezeigt werden darüber hinaus zahlreiche grafische Arbeiten bis hin zu seinen letzten Zeichnungen, den einzigartigen „Schlussstrichen”. Die Ausstellung ist bis zum 31. März nächsten Jahres zu sehen.

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung im Museum Küppersmühle: Norbert Kricke – Bewegung im Raum

Weitere Beiträge zu Norbert Kricke:

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Viel Spaß in Duisburg!

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