Konkrete Kunst in Würzburg

Das Museum Kulturspeicher Würzburg zeigt noch bis Ende Juni den ersten Teil einer Neupräsentation der Ruppert-Sammlung für Konkrete Kunst. Der erste Teil trägt den Titel „Meeting Point Paris“ – ein zweiter und dritter Teil der vollständigen Neupräsentation werden in 2026 und 2027 folgen.

Fruhtrunk,Günter, Mathematik der Intuition, 1963, Foto: Elmar, Hahn, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Im Fokus des nun gezeigten ersten Teils der Neupräsentation stehen ab dem 13.12 die grenzübergreifenden Netzwerke der Künstlerinnen und Künstlern der konkreten Kunst unter dem Motto „Meeting Point Paris“. Denn nach 1945 war Paris das internationale Kunstzentrum für eine neue Generation von Kunstschaffenden, deren Lebenserfahrungen durch Krieg, Flucht und Ausgrenzung geprägt werden. Ihr Anspruch war es, eine auf geometrischen Grundformen beruhende Malerei als Universalsprache zu entwickeln. Sie sollte länderübergreifend dem Denken in Nationalismen, das zu zwei Weltkriegen geführt hatte, entgegenwirken. Mit über 40 hochkarätigen Kunstwerken wird dieses wichtige Kapitel zu den Anfangsjahren der Konkreten Kunst in einem Sammlungsraum des Würzburger Museums eindrucksvoll veranschaulicht.

Ein weiteres Sondergebiet der „Sammlung Peter C. Ruppert“, dem zu neuer Geltung
verholfen werden soll, ist die Konkrete Fotografie. In Kombination mit Lichtskulpturen wird der Reichtum fotografischer Positionen der Ruppert-Sammlung kompakt präsentiert. Die Entwicklung der Konkreten Fotografie – von den Pionierarbeiten der 1940er-Jahre bis zu aktuellen Arbeiten des 21. Jahrhunderts – wird dabei vollständig nachgezeichnet.

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung: Museum Kulturspeicher Würzburg – Sammlung Peter C. Ruppert

Viel Spaß in Würzburg!

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