Heinz Mack in Waldenbuch

Das Museum Ritter in Waldenbuch widmet dem ZERO-Mitbegründer Heinz Mack zum 90. Geburtstag
eine umfassende Einzelausstellung, die bis zum 19. September zu sehen ist. Die Ausstellung mit rund 60 Werken des Künstlers trägt den Titel: „Heinz Mack. Werke im Licht (1956-2017)“. Zu sehen sind plastische Arbeiten, kleinere Skulpturen, Malereien und Zeichnungen sowie nicht zuletzt der preisgekrönte Film Tele-Mack (1968/69).

Heinz Mack, Ohne Titel (Chromatische Konstellation), 2016 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Archiv Heinz Mack

Heinz Mack hat in rund 70 Schaffensjahren ein umfassendes Werk, insbesondere auf dem Gebiet der Lichtkunst, entwickelt. „Sein Œuvre umfasst Lichtkunst, kinetische Arbeiten und Land-Art ebenso wie Zeichnung, Malerei, Plastik und Skulptur. Trotz der Fülle an Ausdrucksmitteln konzentriert sich Heinz Mack mit bemerkenswerter Beständigkeit auf Themen, die er früh für sich entdeckte: die Erforschung des Lichts und die dynamische Kraft von Strukturen.

Im Wunsch, sich vom Ballast der Vergangenheit zu befreien, und offen für neue Werkstoffe, wagte Heinz Mack mit seinen Mitstreitern der Künstlergruppe ZERO nach dem Zweiten Weltkrieg einen radikalen Neuanfang. Bereits 1958/59 konzipierte er sein spektakuläres Sahara-Projekt, dessen Ideen er in den Folgejahren ausformulierte und das in der Ausstellung ausführlich beleuchtet wird. Zu sehen ist unter anderem die Sahara-Edition sowie der Film Tele-Mack (1968/69), in dem der Künstler das reine Licht in den Weiten der Wüste experimentell untersucht. Auch seine kinetischen und plastischen Werke erforschen das Licht. Neben dreidimensionalen Arbeiten aus modernen Materialien wie Edelstahl, Aluminium, Wellen- oder Acrylglas ist eine Auswahl an kleinen Marmorskulpturen ausgestellt, die den
hohen Stellenwert der klassischen Bildhauerei für den Künstler verdeutlichen. Macks Malerei wird schließlich anhand neuerer Tuschzeichnungen und großer Leinwandbilder vorgestellt. In diesen sogenannten Chromatischen Konstellationen manifestiert sich das Licht durch feinsinnige Farbklänge und gemalte Strukturen, die die Bildoberfläche in Vibration versetzen.“

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung im Museum Ritter: Heinz Mack. Werke im Licht

Viel Spaß in Waldenbuch!

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