Vertigo – Op-Art in Stuttgart

Op-Art und die Kunst des Schwindels im Kunstmuseum in Stuttgart. In Zusammenarbeit mit dem Museum Moderner Kunst Wien MOMAK zeigt das Kunstmuseum bis zum 19. April nächsten Jahres Op-Art als eine Kunstrichtung, die mit visuellen Strategien über die manipulierte Wahrnehmung und optische Täuschungen einen aktiven Dialog zwischen Werk und Betrachter in Gang setzt.

Kunstmuseum Stuttgart

„Unter den Kunstströmungen der 1950er- und 1960er-Jahre wurde der Op Art bislang die geringste Aufmerksamkeit zuteil. Häufig hat man sie als zu spektakulär und oberflächlich deklassiert. Zu Unrecht, denn diese Kunst schärft das Bewusstsein für die Ambivalenz der Erscheinungen und verdeutlicht die Unmöglichkeit, „die Wirklichkeit“ zu erfassen.
Werke der Op Art richten sich keineswegs nur an den Sehsinn. Mit ihren heftigen Effekten und optischen Täuschungen vermitteln sie Erfahrungen, die zu einer sensorischen Überforderung führen. Diese affizieren schließlich den gesamten Körper. Mit all dem ist die Op Art dem Prinzip des Anti-Klassischen verpflichtet. In diesem Sinne werden in der Ausstellung Bezüge zu Beispielen anti-klassischer Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie zu Vorläuferpositionen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hergestellt, die ebenfalls mit vibrierenden Mustern, pulsierenden, flüchtigen Nachbildern, paradoxen Raumillusionen und anderen Methoden optischer Täuschung operieren.“

Quelle dieser Einführung und alle weiteren Informationen

Viel Spaß in Stuttgart!

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