Nochmal Sean Scully: Ausstellung im Kunstwerk Sammlung Klein

Gleich noch einmal eine Ausstellung mit Werken von Sean Scully: Im Kunstwerk Sammlung Klein (Kunstwerk Nussdorf) findet noch bis Weihnachten eine Ausstellung von Werken von Sean Scully und seiner Frau Liliane Tomasko statt.

Zur Einstimmung hier der Link zum Webauftritt: Sean Scully

Im Webauftritt finden sich eine Reihe von Texten von und über Scully. Mir gefällt aber insbesondere ein Interview des art-Magazins mit Sean Scully aus dem Jahre 2015. Folgend ein Auszug:

„Wie hat sich Ihre Malerei über die Jahrzehnte verändert?

Mich hat jemand wie Karl Schmidt-Rottluff stark beeinflusst. Und Kirchner. Also habe ich figurativ gemalt. Dann habe ich mit Rastern gearbeitet, damals war mein Werk extrem kopflastig. Über den Lauf der Zeit ist meine Malerei beseelter geworden. Seit der Geburt meines Sohnes … habe ich der Freude gestattet, in mein Werk zurückzukehren. Das ist ein ziemlicher Wandel, denn mein Werk gilt als eher karg … Das war vorher nicht der Fall, ich hatte viel Trauer in mir. Jetzt habe ich zwei weitere figurative Bilder gemalt, Bilder von meinem Sohn – und sie sehen aus, als hätte Schmidt-Rottluff sie heute gemalt. Eines Tages werde ich sie im Museumskontext zeigen und ich fühle mich damit wie das Gegenteil von Picasso. Picasso sagte, Kunst sei Krieg. Ich denke, Kunst ist Liebe und das ist mir im Prozess des Älterwerdens immer klarer geworden.“

Quelle und das ganze Interview: Gunnar Luetzow: „Auferstanden aus Ruinen“, 09.09.2015 unter: http://www.art-magazin.de/kunst/11627-rtkl-sean-scully-interview-auferstanden-aus-ruinen

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