Minimal Art in Hamburg

MINIMAL ART. KÖRPER IM RAUM ist der Titel der aktuellen Ausstellung im Bucerius Forum Hamburg, die noch bis zum 24.04. Hauptvertreter der vorwiegend US-amerikanischen Kunstrichtung präsentiert.

Dan Flavin: untitled (for Barnett Newman) four, 1971, Christoph Seibt Collection Contemporary Art, Hamburg
© Estate of Dan Flavin / VG Bild-Kunst, Bonn 2022 / Foto: David Zwirner Gallery, New York

Im Fokus der Ausstellung der Minimal Art stehen die Betrachtenden und ihre individuelle Wahrnehmung der objekthaften Werke im Raum. „Dadurch wird die Idee einer Demokratisierung der Kunst wieder lebendig, nach der die Minimal Art von jedem gleich und ohne Vorwissen erfahren und verstanden werden kann. Die Schau konzentriert sich dafür auf siebzehn ikonische Werke von Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Morris, Imi Knoebel, Charlotte Posenenske, Gerold Miller, Frank Gerritz und Jeppe Hein, um jedem der raumgreifenden Objekte den angemessenen Platz zu geben. Die Auswahl der paradigmatischen Werke macht sowohl die wesentlichen Merkmale der Minimal Art als auch die charakteristischen Besonderheiten im Oeuvre der jeweiligen Künstlerinnen und Künstler nachvollziehbar.

Entstanden in den USA der 1960er Jahren als Gegenbewegung zum Abstrakten Expressionismus, rebellierten die Künstler der Minimal Art gegen jegliches Subjektive, Symbolische und Illusionistische in der Kunst. Durch die reduzierte Formensprache, die Verwendung neuartiger, industriell gefertigter Materialien und ein hohes Maß an Oberflächenästhetik revolutionierten Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Morris die Kunst. Mit ihren Werken sind sie, größtenteils aus der Malerei kommend, in den dreidimensionalen Raum gegangen. Zentrale Elemente ihrer Kunst waren Form, Material, Volumen, Oberfläche, Farbe und das Verhältnis zum Raum und den Betrachtenden. Durch den konsequenten Verzicht auf Referenzen, Anspielungen und Bezüge sind die Werke ohne Vorkenntnisse für alle gleich erfahrbar und verständlich. Auch in Deutschland entstand eine neue Art des Minimalismus, vertreten durch Imi Knoebel oder Charlotte Posenenske.“

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung in Hamburg: MINIMAL ART. KÖRPER IM RAUM

Viel Spaß in Hamburg!

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