Bis zum 17.10. widmet das Kunstmuseum Stuttgart Konkreten Künstlerinnen eine große Ausstellung, betitelt mit: zwischen system & intuition: KONKRETE KÜNSTLERINNEN.
Erstmals ist eine Gruppe konkreter Künstlerinnen Thema einer Ausstellung in Deutschland. Gezeigt werden zwölf konkrete Künstlerinnen, die größtenteils Beziehungen untereinander, zu Stuttgart und der Region haben. Die Ausstellung beleuchtet das Netzwerk der Künstlerinnen mit überraschenden Einblicken in die Entstehung und Verbreitung konkreter Kunst von den 1920er- bis 1970er-Jahren.

Die konkrete Kunst gilt „… landläufig bis heute als rein männliche Domäne, verbunden mit klangvollen Namen wie Theo van Doesburg und Max Bill. Die Ausstellung möchte nun die weiblichen Vertreterinnen dieser Kunstrichtung sichtbar machen. Bei den Vorbereitungen wurde schnell deutlich, dass diese Gruppe durchaus umfangreich ist. Etliche dieser Künstlerinnen haben nicht nur verschiedene Berührungspunkte untereinander, sie verbindet auch, dass sie entschlossen und geistig unabhängig ihre künstlerischen Ziele verfolgten. Eine tiefgehende Beschäftigung mit dem Verhältnis von Fläche, Form, Linie, Raum und Farbe und der gesellschaftlichen Bedeutung von Kunst spricht aus ihren Arbeiten. Für sie alle ist und war das künstlerische Schaffen der Existenzgrund. Die Vermarktung ihres Werks stand bei ihnen nicht an erster Stelle.
Beleuchtet werden Leben und Werk der vorgestellten zwölf Künstlerinnen primär aus einer kunstsoziologischen Perspektive, die das individuelle Tun der Frauen in den Vordergrund rückt. Gleichzeitig offenbart sich die Vitalität konkreter Kunst, der gelegentlich vorgeworfen wird, hermetisch zu sein. Die Kunstsoziologie definiert Kunst als gesellschaftliches Phänomen und fragt nach den spezifischen Grundlagen sowie Bedingungen für die Entstehung von Kunst. In diesem Sinne stehen soziale, kulturelle, ökonomische und rezeptive Kontexte im Mittelpunkt der Ausstellung.“
Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung im Stuttgarter Kunstmuseum: KONKRETE KÜNSTLERINNEN
Ich werde die Ausstellung zum Anlass nehmen, die 12 Künstlerinnen in den kommenden Tagen ein wenig vorzustellen. In einer eigenen Kategorie habe ich bereits eine Vielzahl von Blogbeiträgen zu diesen und anderen Konkreten Künstlerinnen gesammelt: Künstlerinnen der konkreten Kunst
Viel Spaß in Stuttgart!
Lieber Lars,
du schreibst:
„Die konkrete Kunst gilt „… landläufig bis heute als rein männliche Domäne, verbunden mit klangvollen Namen wie Theo van Doesburg und Max Bill.“
Einen hast du vergessen bei der Aufzählung: Lars Hauschild.
Spaß beiseite: Wenn du schon dort nicht ausstellen kannst, weil Mann, könnten wir gemeinsam die Ausstellung besuchen?
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Aber klar doch! War bereits zweimal dort 😉 gehe aber gern mit Euch nochmals hin. Liebe Grüße Lars
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