Katholische Pracht in der Reformationszeit

Heute Vormittag mal etwas ganz anderes! So ungefähr genau das Gegenteil von der gegenstandslosen Konkreten Kunst, über die ich sonst in diesem Blog schreibe: Die Heiligenbilder des Meisters von Meßkirch.

Noch bis in den April hinein zeigt die Staatsgalerie in Stuttgart (Staatsgalerie Stuttgart) in einer großen Landesausstellung die katholische Pracht in der Reformationszeit, mit über 300 Werken von namhaften Künstlern der Zeit. Allen voran eben die Werke des unbekannten Meisters von Meßkirch.

Ich habe mir die Ausstellung angeschaut und bin nachhaltig beeindruckt! Auch für Freunde der modernen Kunst ist dieser Abstecher zu den alten Meistern wirklich empfehlenswert und wer nach einer Stunde genügend Heilige gesehen hat, geht ein Stock höher zur Moderne in der Neuen Staatsgalerie. Die lohnt sich immer.

„Unbekannt sein Name, rätselhaft seine Herkunft. Seit mehr als einem Jahrhundert zieht das Geheimnis um die Identität des Meisters von Meßkirch die Menschen in seinen Bann. Mehr noch als das Mysterium des Unbekannten fesseln die erhaltenen Werke. Prachtvolle Farben, die über die Jahrhunderte nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben, Gewänder, deren Stofflichkeit greifbar erscheint und Heilige mit unverwechselbaren Charakterköpfen lassen verstehen, warum der schwäbische Maler zu den bedeutendsten Künstlern der Generation nach Dürer, Cranach und Grünewald zählt.“

Quelle: Pressetext zur großen Landesausstellung, Staatsgalerie Stuttgart

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Ich empfehle Euch unbedingt einen Audioguide oder eine Führung. Der Zusammenhang zwischen den Bildinhalten und der Reformation ist das Spannende der Ausstellung und ohne Audiohilfe ein wenig schwierig zu verstehen. Insbesondere auch deswegen, weil immer wieder protestantische Werke der Reformation den katholischen Werken gegenübergestellt werden.

Alle Informationen zur Ausstellung: Der Meister von Meßkirch

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