Nicht viel Konkretes – documenta14

documenta14! Am kommenden Sonntag geht die Ausstellung in Kassel nach 100 Tagen zu Ende. Letzte Chance also, die vom künstlerischen Leiter Adam Szymczyk zusammengestellte, zeitgenössische Kunst zu sehen.

Hier der Link zur documenta14

Konkrete Kunst spielt in den documenta Ausstellungen in Kassel und davor in Athen kaum eine Rolle. Einzig der amerikanische Künstler Stanley Whitney zeigt seine immer quadratischen Bilder mit Farbfeldern, die zunächst ein wenig an die Farbfeldbilder von Paul Klee erinnern. Die expressiven, spontanen Raster seiner Quadrate und die groben Farbfelder erinnern zudem an die frühen, informellen Künstler der Konkreten Kunst und des Konstruktivismus.

Stanley Whitney

Stanley Whitney – documenta14 in Athen und Kassel

Das Ausstellungshandbuch beschreibt die Werke von Stanley Whitney mit blumigen Worten als Räume, in denen Farbe liegt. Hier ein kurzer Auszug:

„Als der aus Pennsylvania stammende Maler Stanley Whitney in den frühen 1990er Jahren die Mittelmeerregionen bereiste, lösten seine Erfahrungen mit der antiken Architektur, insbesondere in Ägypten und Italien, einige kompositorische Fragen aus. Hier, in den schweren Mauern, fand er das archaische Material – und gewissermaßen auch ein Urbild des modernen Rasters –, das seinem tiefen und zugleich unmittelbaren Gespür für Farbe entsprach. Er begann mit Leinwänden unterschiedlicher Dimensionen zu arbeiten, stets quadratisch, stets eingedenk der Tatsache, dass „der Raum in der Farbe liegt“. …“

Quelle: Stanley Whitney, documenta14

Eine kleine Auswahl seiner Werke bei WikiArt: Stanley Whitney

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