In seinen frühen Jahren ist Bart van der Leck stark vom Impressionismus beeinflusst und orientiert sich vor allem an dem Amsterdamer Impressionisten George Hendrik Breitner. Ein Studienaufenthalt in Paris im Jahr 1907 zusammen mit Kees van Dongen und Lodewijk Schelfhout bricht er bald ab, da Bart van der Leck die Lebensbedingungen in Paris nicht gefallen.
In der Folge verlagert sich sein künstlerischer Fokus darauf, die verbindenden Ähnlichkeiten zwischen Menschen herauszuarbeiten und diese den trennenden Elementen gegenüberzustellen. Die ägyptische Kunst, die er in Paris bewundert, dient ihm als wichtige Inspiration auf seinem Weg zur Abstraktion. Bart van der Leck verlagert seinen Stil zunehmend auf die Verwendung von Primärfarben und Stilisierung der Formen. Diese Entwicklung führte zu einem seiner berühmtesten Gemälde „De Storm“ (Der Sturm):

Das Gemälde ist ein ikonisches Werk der niederländischen Kunst des 20. Jahrhunderts. „De Storm“ zeigt eine abstrahierte Darstellung eines Sturms. In dem Gemälde dominieren klare Linien und geometrische Formen, die die Bewegung und Intensität des Sturms widerspiegeln. Die Komposition ist dynamisch und energiegeladen, wobei sich die Formen und Farben über die gesamte Bildfläche erstrecken.
Bart van der Leck verwendet in „De Storm“ seine spätere charakteristische Farbpalette aus den drei Primärfarben Rot, Gelb und Blau. Diese Farben sind in starken Kontrast zueinander gesetzt und verstärken die Wirkung des Gemäldes. Die Farben scheinen sich zu vermischen und zu verschmelzen, was dem Gemälde eine lebendige und pulsierende Qualität verleiht.
Obwohl „De Storm“ abstrakt ist, lässt es den Betrachter dennoch die Kraft und die Bewegung eines Sturms spüren. Die Reduktion auf geometrische Formen und klare Linien verleiht dem Gemälde eine gewisse Einfachheit und Reinheit, die typisch für Bart van der Lecks Stil ist und von Piet Mondrian aufgenommen wird.
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