Otto Piene in Basel

In Düsseldorf hatte sich Ende der fünfziger Jahre die Gruppe ZERO gegründet, Otto Piene und Heinz Mack sind die treibenden Kräfte, Günther Uecker stößt bald dazu und man tritt in Ausstellungen gemeinsamen auf mit Lucio Fontana, Daniel Spoerry, Jean Tinguely und vor allem Yves Klein. Die Künstler der Gruppe – wohl eine der wichtigsten Künstlergruppen im Deutschland der Nachkriegsjahre – setzen sich ganz bewusst in ihren Arbeiten von den klassischen Vorstellungen und Konventionen der Malerei, insbesondere auch der abstrakten Malerei, ab.

Das Museum Tinguely in Basel widmet nun einem der Gründer, Otto Piene eine große Ausstellung, die noch bis zum 12. Mai zu sehen ist und den Titel „Otto Piene – Wege zum Paradies“ trägt.

Otto Piene, Testinstallation Olypmpischer Regenbogen, 1972, St. Paul, MN, USA, 1. August 1972
© 2024 Pro Litteris, Zürich; Otto Piene Estate
Foto: Jean Nelson, Otto Piene Archiv

„Otto Piene verfolgte mit seiner Kunst hochgesteckte Ziele: Nicht nur erweiterte er seinen künstlerischen Schaffensbereich mit schwebender Sky Art und medialen Projektionen buchstäblich bis in den Himmel, auch sollten seine Werke einen Beitrag zu einer harmonischeren, friedlicheren und nachhaltigeren Welt leisten.

Thematisch strukturiert zeichnet die monografische Ausstellung Otto Piene. Wege zum Paradies die Vision des Künstlers entlang der wichtigsten Projekte und Werkserien seines Œuvres nach. Dabei stehen Werke unterschiedlicher medialer Gattungen miteinander und insbesondere mit seiner stetigen Praxis des Skizzierens und Zeichnens im Dialog. Leitend sind hierbei die Begriffe des Zeichnens und Entwerfens sowohl im engeren und weiteren Sinne, buchstäblich und übertragend als Mittel seiner visionären künstlerischen Praxis, bei der er auch auf neue Medien und neueste technologische Entwicklungen zurückgriff.“

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung: Otto Piene | Museum Tinguely Basel

Über die Gruppe und deren Künstler habe ich schon das eine oder andere geschrieben. Hier die Links:
Zero beginnt am 0-Punkt
Zero ist die Stille, …

Viel Spaß in Basel!

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