Nach Christoph Freimann vorgestern heute noch einmal ein Künstler, der sehr eng mit meiner Heimat verbunden ist: Horst Kuhnert. Auch er hat sich vor allem mit seinen konkreten und konstruktivistischen Skulpturen einen Namen gemacht.

2010, Stuttgart-Botnang
Er hat Ende der fünfziger Jahre an der Kunstakademie in Stuttgart studiert, lebt und arbeitet seitdem hier und ist Stuttgart eng verbunden. Einige seiner Werke sind in Stuttgart im öffentlichen Raum zu sehen.
Hier der Link zu den Werken in Stuttgart: https://www.stuttgart.de/item/show/182172
Horst Kuhnert wird unter anderen dadurch bekannt, dass er sich als erster Künstler in Deutschland mit Polyester als Werkstoff für seine Skulpturen auseinandersetzt. Mitte der sechziger Jahre entsteht eine Werkgruppe mit dem Namen ‚Raumkörper‘ mit Hilfe eben diesem Materials. Die Werkgruppe verhilft ihm zum künstlerischen Durchbruch und seit Ende der sechziger Jahre stellt Horst Kuhnert seine Werke regelmäßig im In- und Ausland aus.
Anfang der achtziger Jahre schließt sich der Künstlergruppe ‚Konstruktive Tendenzen‘ an, deren Gründer und bekanntestes Mitglied Anton Stankowski ist und der eine Reihe bekannter konstruktiv-konkret arbeitender Künstler in der Gruppe versammelt. Das konstruktivistische Konzept dieser Gruppe hat das Schaffen von Horst Kuhnert nachhaltig beeinflusst. Ende der achtziger Jahre beginnt Horst Kuhnert mit der Werkreihe „Stabil-Instabil“. Sie beinhaltet Werke aus Holz und Metall sowie neue Malerei und Grafik. Um das Jahr 1998 entstehen parallel zu der Werkgruppe „Stabil-Instabil“ Arbeiten zum Thema „Konstruierte Dekonstruktion“.
Jede Menge Fotos seiner Werke und mehr zum Hintergrund seiner Arbeit auf der Webseite des Künstlers: Horst Kuhnert
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