Nicola De Maria ist ein weiterer renommierter, italienischer Künstler, der für seine farbenfrohen und poetischen Werke bekannt ist. Er studierte in den siebziger Jahren Medizin in Bologna, interessiert sich für Fotografie und beginnt eine künstlerische Laufbahn, die in schnell zu einem führenden Vertreter der Transavanguardia-Bewegung in Italien macht. Diese Bewegung, die in den letzten Tagen hier mein Thema ist, betont die Rückkehr zur figurativen Kunst und zur individuellen künstlerischen Ausdrucksweise.
Ende der siebziger Jahre zieht Nicola De Maria nach Turin und malt erste Leinwandgemälden – später auch erste Wandmalereien in Mailand.

Fulvio Spada from Torino, Italy, Regno dei fiori, Nicola De Maria (5260556777), CC BY-SA 2.0
Die Werke von Nicola de Maria sind nur gelegentlich figurativ. Sie sind meist geprägt von einer intensiven, leuchtenden Farbigkeit und einer experimentellen Herangehensweise an die Malerei. Er kombiniert oft ungewöhnliche Materialien wie Sand, Glas und Spiegel mit Farbe, um vielschichtige und dynamische Oberflächen zu schaffen. Seine Gemälde, Skulpturen und Installationen erzeugen eine einzigartige Atmosphäre und laden den Betrachter ein, in eine Welt der Poesie und des Träumens einzutauchen.
Nicola de Marias Werke werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen weltweit gezeigt. Er erhält renommierte Preise und Auszeichnungen für seine künstlerischen Leistungen und sein Beitrag zur zeitgenössischen Kunst. Trotz seines internationalen Erfolgs bleibt Nicola de Maria seiner Heimat Italien eng verbunden und arbeitet in seiner Heimatstadt Foglianise. Er setzt sich bis zum heutigen für die Kunst in seiner Heimat ein und schafft Werke, die noch immer eine einzigartige Synthese aus Farbe, Form und Emotion sind.
Über 700 Fotos von Werken des Künstlers finden sich bei Artnet: Nicola de Maria; Bilder einer erneuten Ausstellung seines Werke, die für die Biennale in Venedig 1990 entstanden sind findet sich bei der Cortesi Gallery: Nicola de Maria
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