Auch wenn man kein großer Fan sakraler Kunst ist und der konkreten Kunst näher steht als der Gotik und der Renaissance, so ist die Galleria Nazionale dell‘Umbria in der umbrischen Hauptstadt Perugia doch wirklich empfehlenswert!

(c) eigenes Foto
Das Museum beherbergt wohl eine der besten Kunstsammlungen Italiens und ich war tatsächlich begeistert von der Vielfalt der Werke und vor allem auch der Hängung im historischen Palazzo dei Priori. In einer Vielzahl kleiner Räume, die oft an Nischen einer großen Kathedrale erinnern, hängen die sakralen Tafelbilder oder stehen die ganzen Altäre wie für diese Räume gemacht. Nichts wirkt überladen und die perfekte Beleuchtung macht einen besonderen Kunstgenuss möglich. Die ersten Bilder mit Zentralperspektiven von Piero della Francesca, die weichen, fast schon barocken Figuren von Perugino, die biblischen Szenen und Heiligenbilder von Fra Angelico, … – allesamt Meisterwerke der beginnenden Renaissance – haben es mir angetan und mich für Stunden im Museum verweilen lassen.
Bis Anfang Januar ist auch noch eine Ausstellung von Werken der umbrischen Gotik und Frührenaissance zu sehen. Alle Informationen zu dieser Ausstellung, die den Namen ‚Der Herbst des Mittelalters in Umbrien‘ trägt unter: L‘Autunno del Medioevo in Umbria.
Perugia und das Museum sind eine Reise wert! Viel Spaß in Umbrien.
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