Vielleicht das Richtige für die Tage zwischen den Jahren: Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden zeigt Meisterwerk der Brücke. Ein Besuch, der sich bestimmt lohnt, sind doch weit über 100 Werke renommierter Künstler der einflussreichen Künstlervereinigung des Expressionismus zu sehen, allen voran Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emil Nolde.
„Mit der 1905 in Dresden gegründeten „Brücke“ begann in Deutschland der Aufbruch zur Moderne. Die Stilrichtung, die sich gegen die traditionelle Malerei und alles Akademische auflehnte, wurde schon bald Expressionismus genannt. Neben neuartigen künstlerischen Lösungen verkörperte der Expressionismus auch ein neues Lebensgefühl.
In Form und Farbe dominierte der reine Ausdruck, Kräfte der Seele und des Geistes kommen zum Vorschein. Was entsteht ist nicht ein Abbild der Dinge, sondern Zeichen einer inneren Vorstellung. Die sichtbare Wirklichkeit wird umgeformt und auf das Wesentliche reduziert. Auch die Farbe durchläuft einen Abstrahierungsprozess. Sie wird wild und großflächig eingesetzt, löst sich von der naturgegebenen Färbung des Gegenstands und wird selbständig. Der „Brücke“-Expressionismus beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Malerei – Zeichnung, Aquarell und Druckgraphik wurden ebenso entscheidend bei der Entwicklung des neuen Stils.

Die Ausstellung ist konzentriert auf die Jahre von der Gründung 1905 bis 1914, dem Jahr nach der Auflösung der Gruppe und der Beendigung der Phase des Klassischen Expressionismus durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs.“
Quelle dieser Einführung in die Aussetllung und alle Informationen zum Besuch in Baden-Baden unter: Die Brücke
Die Ausstellung ist bis Ende März zu sehen. Alle Informationen zur Ausstellung und dem interessanten Begleitprogramm auch in einem Flyer, der hier zum Download bereit steht: Die Brücke
Viel Spaß!
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