Yayoi Kusama in Basel

Vor einigen Tagen habe ich auf die Ausstellung von Werken von Yayoi Kusama in Hannover hingewiesen (Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami in Hannover). Jetzt zeigt die Fondation Beyeler in Basel bis zum 25. Januar ebenfalls eine spektakuläre Ausstellung mit Werken der Japanerin, die wahrscheinlich die bekannteste, zeitgenössische Künstlerin Japans weltweit ist.

INSTALLATIONSANSICHT «YAYOI KUSAMA», FONDATION BEYELER, RIEHEN/BASEL, 2025
Infinity Mirrored Room – The Hope of the Polka Dots Buried in Infinity Will Eternally Cover the Universe, 2025
© YAYOI KUSAMA
Foto: Mark Niedermann

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in Yayoi Kusamas über sieben Jahrzehnte umspannendes Schaffen – von ihren Anfängen im Nachkriegsjapan bis zu ihrem heutigen Status einer Ikone der Gegenwartskunst. Den Auftakt bilden bislang wenig bekannte Gemälde und Aquarelle aus den frühen 1950er-Jahren, die in ihrer Heimatstadt Matsumoto entstehen. Es folgt ein intensiver Blick auf Yayoi Kusamas prägende Jahre in New York, wohin sie Ende der 1950er-Jahre übersiedelt und in den sechziger- und siebziger Jahren zu einer zentralen Figur der Avantgarde avanciert. Nach ihrer Rückkehr nach Japan setzt sie in den siebziger-Jahren ihre künstlerische Entwicklung fort – mit einer zutiefst persönlichen Bildsprache.

Im Laufe ihrer über 70 Jahre währenden Karriere verwehrt sich die Künstlerin stets jeglicher Kategorisierung. Angesichts des breiten Spektrums an Medien – Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Performance, Collage, Mode, Literatur und Film – gilt sie als eine der vielseitigsten und einflussreichsten Kunstschaffenden unserer Zeit. Die Ausstellung präsentiert die wichtigsten Perioden ihrer radikalen, innovativen Kunst und zeichnet ein dynamisches Porträt einer Künstlerin, die noch immer unser Verständnis von Kunst und Erfahrung verändert.

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung: Yayoi Kusama

Viel Spaß in Basel!

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