Das Kunstmuseum Ahlen zeigt bis Mitte Juni diesen Jahres – im Rahmen des Verbundprojektes Hellweg Konkret III – herausragende internationale Künstlerinnen mit Bezug zur Konkreten Kunst. Die Ausstellung trägt den Titel „Konkrete Frauen – neue Räume“.
Vor rund 100 Jahre fordert Theo van Doesburg eine neue Kunstform. Reduzierte Farben, geometrische Formen und der Verzicht auf eine künstlerische Handschrift sind die Leitlinien seiner „Konkreten Kunst“. Er ruft diese mit einem Manifest offiziell ins Leben. Aber was bedeutet Konkrete Kunst heute? Mit welchen Mitteln arbeiten zeitgenössische Künstlerinnen, die dieser Kunstrichtung verbunden sind? Und würden sie sich selbst als ‚konkret‘ bezeichnen?
Weibliche Positionen sind in Museen und Galerien, verglichen mit ihren männlichen Kollegen noch immer unterrepräsentiert.

Die Gruppenausstellung in Ahlen öffnet so in mehrfacher Hinsicht neue Räume. Erstens wird der Begriff der Konkreten Kunst erweitert. Zweitens werden spezifische raumbildende Qualitäten in Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installationen und Textilkunst untersucht. Drittens gewinnen Künstlerinnen einen Repräsentationsraum dazu. Das breite Spektrum künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten sowie der große Reichtum an Farben, Formen und Materialien machen Lust auf Entdeckungen.
Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung: Konkrete Frauen Neue Räume
Viel Spaß in Ahlen!
Hinterlasse eine Antwort zu Andreas Harig Antwort abbrechen