Moderne Positionen konkreter Kunst in Ingolstadt und Würzburg

Das Museum für Konkrete Kunst (MKK) in Ingolstadt und das Museum Kulturspeicher (MiK) Würzburg zeigen gemeinsam bis zum 22. September diesen Jahres die Ausstellung „24! Fragen an die Konkrete Gegenwart“. Die umfangreiche, in Kooperation konzipierte Schau, nimmt den 100. Geburtstag des Begriffs ‚Konkrete Kunst‘ 2024 zum Anlass, die Aktualität dieser Kunstrichtung auf den Prüfstand zu stellen.

 „24! Fragen an die Konkrete Gegenwart“ – Ausstellung in Ingolstadt und Würzburg

In den beiden parallel stattfindenden Ausstellungsteilen in Ingolstadt und Würzburg werden die Werke von insgesamt 24 jungen Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland präsentiert. Zentral ist dabei die Fragestellung, wie die heutige junge Generation den Begriff und die Ideen des „Konkreten“ für sich adaptiert: Ist Konkrete Kunst noch aktuell? Konkrete Kunst – der Überlieferung nach soll der niederländische Künstler, Architekt und Theoretiker Theo van Doesburg (1883–1931) diesen Begriff 1924 erstmals formuliert und für eigene Werke verwendet haben. Auch wenn sich die so bezeichnete Kunstrichtung der Präzision und Eindeutigkeit verschrieben hat, lässt sich gerade die Entstehungsgeschichte ihres Namens nicht eindeutig nachprüfen. 100 Jahre später liefert das inoffizielle Jubiläum dennoch eine passende Gelegenheit, die Generation heute junger, dieser Richtung stilistisch nahestehender Künstlerinnen und Künstler eingehend nach ihrem Verhältnis zur Konkreten Kunst zu befragen. Welchen Einfluss haben deren Anfänge auf ihr eigenes kreatives Schaffen? Sind der Begriff Konkrete Kunst und die zugehörigen Prinzipien noch aktuell?

Quelle dieser Informationen und alle Informationen zu den Ausstellungen:
Ingolstadt: 10 Jahrzehnte, 10 Fragen (mkk-ingolstadt.de)
Würzburg: Museum Kulturspeicher Würzburg 24 Fragen

Ich werde in den kommenden Tagen einige der jungen Künstler der Doppelausstellung hier vorstellen.

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