Vorgestern habe ich schon über die Materialexperimente des amerikanischen Pioniers der Licht- und Raumkunst, De Wain Valentine geschrieben. Seine minimalistischen, geometrischen Harzskulpturen haben ihm internationale Anerkennung verschafft.
De Wain Valentine verwendet hauptsächlich Polyesterharz für seine Skulpturen. Dieses Material ist transparent, leicht und widerstandsfähig und ermöglicht es dem Künstler, komplexe Formen und Oberflächenstrukturen zu schaffen. Er gießt das Harz in Formen und schafft so seine Skulpturen. Oft verwendet er auch Farbstoffe, um dem Harz eine bestimmte Farbe zu verleihen, wodurch eine visuelle Tiefe und Transparenz entsteht. De Wain Valentine verwendet häufig kubische oder rechteckige Formen, die er auf eine präzise und minimalistische Weise gestaltet. Diese Formen haben klare Kanten und glatte Oberflächen, die das Licht auf faszinierende Weise brechen und reflektieren. Die Skulpturen sind konkret und auf das Wesentliche reduziert, konzentrieren sich auf Form, Farbe und Licht. Diese konkrete, minimalistische Ästhetik ermöglicht es dem Betrachter, die grundlegenden Elemente der Kunst in ihrer reinen Form zu erleben.

Das bemerkenswerteste Merkmal von De Wain Valentines Harzskulpturen ist aber die Transparenz des Materials. Das Polyesterharz ist in der Lage, das einfallende Licht zu durchdringen und zu brechen, wodurch die Skulpturen eine leuchtende, fast lumineszierende Qualität erhalten. Durch spezielle Bearbeitungen der Oberflächen des Polyesterharz – ebenfalls von De Wain Valentine entwickelte Verfahren ändern die Skulpturen ihr Erscheinungsbild je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel, was zu einer besonderen visuellen Erfahrung führt.
Hier ein englischsprachiges Video über die Besonderheiten der Oberflächen und der Oberflächenbearbeitung in den Werken von De Wain Valentine:
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