Maggie Lowe Tennesen – Raster und buddhistischen Spiritualität

Weiter in meiner Reihe kalifornischer konkreter Künstlerinnen und Künstler zu Maggie Lowe Tennesen. Sie ist bekannt für ihre vielschichtigen, faszinierenden Kunstwerke, die verschiedene Medien und Techniken verwenden, um emotionale Tiefe und Ausdruckskraft zu vermitteln.

Tonal Series, 2012,
Quelle: Geoform, online unter: https://geoform.net/artists/maggie-tennesen/

Schon früh in ihrer Kindheit entwickelte Maggie Lowe Tennesen eine Leidenschaft für Kunst und Kreativität. Sie experimentierte mit Farben, Formen und Materialien und findet Freude darin, ihre eigene künstlerische Vision zu entwickeln. Nach dem Abschluss der High School entscheidet sie sich, ihre künstlerische Ausbildung an der renommierten Kunstschule in Los Angeles fortzusetzen. Dort kann sie ihr technisches Können verfeinern und neue Ansätze in der Kunst erforschen. Während ihres Studiums konzentrierte sie sich auf Malerei, Skulptur und digitale Medien und experimentierte mit verschiedenen Stilen und Techniken.

Nach ihrem Abschluss findet Maggie Lowe Tennesen schnell Anerkennung in der Kunstwelt Kaliforniens. Ihre Werke werden in vielen renommierten Galerien und Ausstellungsräumen in Los Angeles, San Francisco und anderen Städten des Staates gezeigt und sie wird über Kalifornien hinaus bekannt. Die konkreten Gemälde von Maggie Lowe Tennesen zeigen oft eine kraftvolle Farbpalette und setzen sich aus geometrischen Formen – meist dargestellt durch Raster einfacher, eng aneinanderlegende Streifen oder Striche – zusammen, die Energie und Dynamik einfangen und den Werken eine besondere Tiefe geben.

„Maggie Tennesens schöpft stark aus ihrer buddhistischen Spiritualität und nutzt ein Arsenal sich wiederholender geometrischer Motive, die vor dem Auftragen von Farbe in die mit Gips bedeckte Leinwand geschnitzt werden. Während jedes Gemälde mit einer Zeichnung und dann einem kleinen Modellgemälde beginnt, ist es klar, dass das eigentliche Gemälde aus einem mantrischen, meditativen Raum abgeleitet ist. Jedes der Gemälde ist skulptural aus Tausenden dünner Farbstreifen aufgebaut, die, nachdem sie mit einem Spritzrohr und einer geraden Kante aufgetragen wurden, an Garnstränge erinnern. So sehr, dass die Gemälde aus einer gewissen Entfernung wie Webereien aussehen und aus dieser Perspektive einem gewebten Teppich nicht unähnlich sind. Ihre ritualisierte Farbauftragsroutine grenzt an Andacht, was wiederum Mandela-ähnliche Energiefelder aus ihrer Farbe erzeugt.“

Eine Reihe Fotos von Werken der kalifornischen Künstlerin finden sich bei Geoform: Maggie Tennesen; mehr Informationen zur Künstlerin auf deren Webauftritt und auf den Seiten der Stevenson Galerie: Los Angeles Artist Maggie Tennesen

Quelle des obigen Zitates (in eigener Übersetzung): Visual Art Sources, „Departures“, online unter Visual Art Source; aufgerufen am 07.07.23

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Eine Antwort zu „Maggie Lowe Tennesen – Raster und buddhistischen Spiritualität“

  1. Avatar von christinenovalarue
    christinenovalarue

    💙❣️

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