Impressionismus in Hamburg

Gestern habe ich die Ausstellung von Werken des deutschen Impressionisten Max Liebermann im Museum Barberini in Potsdam hier vorgestellt. Wer noch mehr Impressionismus und Max Liebermann möchte, der findet in der Hamburger Kunsthalle die Ausstellung „Impressionismus – deutsch-französische Begegnungen“, die schon seit 5 Jahren und noch bis Ende Mai dort zu sehen ist.

Max Liebermann (1847–1935)
Abend am Uhlenhorster Fährhaus, 1910, © Hamburger Kunsthalle / bpk
Foto: Elke Walford

Der Impressionismus gilt meist als französische Stilrichtung: Künstler wie Édouard Manet, Claude Monet oder Auguste Renoir prägen das Bild einer Bewegung, die für liebliche, helle und farbenfrohe Werke steht. Oft zeigen diese Szenen im Freien oder eine serielle Auseinandersetzung mit Motiven wie Heuschobern, Kirchenfassaden und Seerosenteichen, die in wechselnden Lichtstimmungen zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten dargestellt werden. Doch der Zusammenhang von Impressionismus und Frankreich greift in dieser Exklusivität nicht. Ein Blick auf andere Länder zeigt, dass sich der Impressionismus dort zwar zeitlich verzögert, aber eigenständig entwickelt. In Deutschland gehören etwa Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt zum Impressionismus – ein »Dreigestirn«, das schon zu Lebzeiten so benannt wird. Zeitgenössische kunstwissenschaftliche Stimmen verstehen die Bewegung zumindest als ein europäisches Phänomen.

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung: Impressionismus | Hamburger Kunsthalle.

Viel Spaß in Hamburg!

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