Helen Pashgian und Jan Vermeer

Helen Pashgian ist eine Pionierin und herausragendes Mitglied der Licht- und Raumbewegung der sechziger Jahre in Südkalifornien. In Kalifornien geboren und aufgewachsen, studiert sie Kunstgeschichte an weithin bekannten Universitäten, wie der Colombia University in New York oder der Harvard University in Boston. Sie entscheidet sich in den sechziger Jahren gegen eine akademische Laufbahn und für die Kunst.

Im Laufe ihrer Karriere hat Helen Pashgian eine wegweisende Serie von Skulpturen geschaffen, die aus farbenfrohen Säulen, Scheiben und Kugeln bestehen, in denen oft ein isoliertes, eingebettetes Element zu schweben scheint. Helen Pashgians Werke nutzen eine innovative Anwendung industrieller Epoxidharze, Polyesterharz, Kunststoffe und Naturharze und zeichnen sich durch ihre halbtransparenten Oberflächen aus, die Licht zu filtern scheinen. Helen Pashgian versteht ihre Werke als „Präsenzen“ im Raum, die nicht alles auf einmal offenbaren. Man muss sich um ihre Skulpturen bewegen, um Veränderungen zu beobachten: Kommen und Gehen, Erscheinen und Vergehen, Sichtbar und Unsichtbar – ein Phänomen ständiger Bewegung. Dies berührt das Geheimnisvolle, den Ort, über den das Auge nicht hinausgehen kann.

Interview in englischer Sprache mit Helen Pashgian

Als ausgebildete Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf dem niederländischen Goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts ist Helen Pashigans Ehrfurcht vor Jan Vermeer van Delft, dem Maler des Lichts (Jan Vermeer, auch genannt Johannes Vermeer, ist einer der bekanntesten holländischen Maler des Barock und Schöpfer des Mädchens mit dem Perlohrring), von grundlegender Bedeutung für ihr langjähriges Interesse an den Wirkungen und der Wahrnehmung von Licht. Während sie sich dazu hingezogen fühlt, mit nicht-traditionellen Materialien zu experimentieren, ist ihr Hauptanliegen immer, Licht als Objekt und Subjekt ihrer Arbeit beizubehalten.

Für Helen Pashgian ist Licht nicht einfach eine Metapher, ein Symbol oder eine Allegorie; Licht selbst ist Medium und Botschaft zugleich.

Quelle dieser Einführung (in eigener Übersetzung) und jede Menge mehr zur Künstlerin auf den Webseiten der Lehmann Maupin Gallery: Helen Pashgian

Kategorien: ,

Eine Antwort zu „Helen Pashgian und Jan Vermeer“

  1. Avatar von christinenovalarue
    christinenovalarue

    🩷

    Like

Hinterlasse einen Kommentar