Schwarze Löcher – Anish Kapoor in Porto

„Mann stürzt in Kunstwerk – weil er es für optische Täuschung hält.“ An dieser Meldung bei Spiegel-Online bin ich hängengeblieben und habe amüsiert gelesen, dass ein Besucher der Ausstellung von Anish Kapoor in Porto in ein zweieinhalb Meter tiefes, schwarzes Loch gefallen ist, welches er fälschlicherweise nur für einen aufgemalten, schwarzen Punkt auf dem Boden hielt.

„Der Kunstinteressierte aus Italien habe das Malheur einigermaßen gut überstanden, berichtet der „Gurdian“. Das Kunstwerk … trägt den Titel „Descent into Limbo“, auf Deutsch ungefähr: „Abstieg in die Schwebe“ – wobei der Limbo auch ein Tanz ist, bei dem sich die Tänzer so weit wie möglich nach hinten in die Waagerechte beugen.

Das schwarze Loch befindet sich in einem kleinen Raum, in den nur wenige Besucher gleichzeitig gelassen werden. Sie erhalten vorher Sicherheitsinstruktionen – was den italienischen Besucher aber nicht davon abhielt, sich doch noch einmal vergewissern zu wollen, ob das Loch denn nun wirklich ein Loch und nicht nur gemalt ist.“

Hier der Link zum ganzen Artikel auf Spiegel-Online: „Mann stürzt in Kunstwerk – weil er es für optische Täuschung hält.“

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Anish Kapoor, Tall Tree and the Eye (2009), Museo Guggenheim Bilbao, Sergiorodriguez, El gran arbol y el ojo, CC BY-SA 3.0 ES

Die Ausstellung mit dem schwarzen Loch ist noch bis zum 6. Januar 2019 im Serralves Museum in Porto zu sehen.

Alle Informationen zur Ausstellung unter: Anish Kapoor: Works, Thoughts, Experiments

In den nächsten Tage werde ich Anish Kapoor mal ein wenig näher vorstellen.

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