Carmelo Arden Quin, Madí und die Invención

Ende der dreißiger Jahre kommt der 1913 in Uruguay geborene Carmelo Heriberto Alves (später nennt er sich dann Carmelo Arden Quin) über Montevideo nach Buenos Aires und beginnt dort die argentinische und südamerikanische Kunst nachhaltig zu beeinflussen. Von seinem Förderer und Lehrer - Joaquin Torres-García - hat er einen konstruktivistischen, geometrischen Stil übernommenZunächst ist Carmelo … Carmelo Arden Quin, Madí und die Invención weiterlesen

Carmelo Arden Quin und die Fome Galbee

Carmelo Arden Quin wird 1913 im uruguayischen Rivera, einer Stadt an der brasilianischen Grenze, geboren. Er hatte einen Onkel, der mit kubistischen Gemälden in Uruguay bekannt wird und ihn künstlerisch beeinflusst. 1934 trifft Carmelo Arden Quin in Montevideo seinen zukünftigen Mentor, den Künstler Joaquin Torres-Garcia, damals in den Sechzigern. Joaquin Torres-Garcia ist 1934 gerade aus … Carmelo Arden Quin und die Fome Galbee weiterlesen

Die Madí-Bewegung in Argentinien

1946 gründen Gyula Kosice, Rhod Rothfuss und Carmelo Arden Quin in Buenos Aires die Künstlergruppe Madí. Für was die Abkürzung Madí genau steht, ist nicht so ganz klar: vielleicht sind es die Anfangsbuchstaben von „Movimiento Artistico De Invencion“ oder vielleicht verkürzt Madí den „MAterialismo DIalectismo“ (Dialektischer Materialismus). In ihrem dazugehörigen Manifest bekennen sich die Madí … Die Madí-Bewegung in Argentinien weiterlesen

Edgar Bayley und die Grundlagen der Konkreten Kunst

Anfang 1946 veröffentlicht der Journalist und Schriftsteller Edgar Bayley einen Artikel in der Zeitschrift Orientación, in der er die Grundlagen der konkreten Kunst und die Einfügung der konkreten Kunstbewegung in den historischen Kontext erläutert. Zusammen mit dem Lyriker und Literaten Raúl Gustavo Aguirre fungierte Edgar Bayley zwischen 1950 und 1960 als Herausgeber der Literaturzeitschrift „Poesía … Edgar Bayley und die Grundlagen der Konkreten Kunst weiterlesen

Kunst im Netz – das Curatorial zur Ausstellung „In aller Munde“

Im Kunstmuseum Wolfsburg ist noch bis Anfang Juni die Ausstellung "In aller Munde - Von Pieter Bruegel bis Cindy Sherman" zu sehen. Und wie der Titel schon vermuten lässt, steht der Mund in der Kunst im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Ausstellung: https://www.youtube.com/watch?v=v7v-EuPtz4c Einführung in die Ausstellung "In aller Munde" im Kunstmuseum Wolfsburg "Mund, Lippen, Zunge und … Kunst im Netz – das Curatorial zur Ausstellung „In aller Munde“ weiterlesen

Anselm Kiefer in Mannheim

Die Kunsthalle Mannheim zeigt in einer großen Sonderausstellung bis in den August hinein Werke aus den wesentlichen Schaffensphasen von Anselm Kiefer. Die Werke der Sonderausstellung stammen aus der Sammlung Hans Grothe und viele der Werke sind erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Anselm Kiefer,Die Große Fracht, 1985-1995,Sammlung Grothe in derKunsthalle Mannheim© Anselm Kiefer; Foto: CharlesDuprat "Nicht nur … Anselm Kiefer in Mannheim weiterlesen

Alejandro Xul Solar und das dreidimensionale Schachspiel

Vorgestern habe ich an dieser Stelle den argentinischen Surrealisten Alejandro Xul Solar vorgestellt und schon angekündigt, dass ich noch über sein dreidimensionales Schachspiel mit dem Namen „El Panjuego“ schreiben werde. Hier ein Artikel über den Surrealisten und sein Spiel, dass auf drei Ebenen übereinander abläuft und bei dem jeder Zug, den man machte, mit einem … Alejandro Xul Solar und das dreidimensionale Schachspiel weiterlesen

Alejandro Xul Solar und der argentinische Surrealismus

Der argentinische Künstler Alejandro Xul Solar - eigentlich Oscar Agustín Alexander Schulz Solari – hat in Buenos Aires ein eigenes Museum, das Museo Xul Solar. Und dies zurecht: Er ist einer der wichtigsten Künstler der argentinischen, modernen Kunst und Vorbild für Generation im nacheifernder Künstler in Argentinien. Im Jahr 1912 kommt Alejandro Xul Solar mit 25 … Alejandro Xul Solar und der argentinische Surrealismus weiterlesen

Moderne Kunst in Argentinien – zweiter Anlauf

Ähnlich wie Emilio Pettouri 1924 mit seinen Werke in Buenos Aires auf Unverständnis bei Kunstkritikern und Publikum stößt, als er erstmals in Argentinien moderne Kunst ausstellt, ergeht es einige Jahre später Juan Del Prete. Sind es bei Emilio Pettouri hauptsächlich kubistische Werke, die Kopfschütteln verursachen, so sind es bei dem geborenen Italiener Juan del Prete … Moderne Kunst in Argentinien – zweiter Anlauf weiterlesen

Moderne Kunst kommt nach Argentinien

Die moderne Kunst in Argentinien beginnt mit dem Maler Emilio Pettoruti und seinem abstrakten Kubismus. Der gebürtige Argentinier Emil Pettorutti lebt – ausgestattet mit einem Stipendium der Stadt Buenos Aires - von 1913 bis 1924 in Florenz, um die italienische Renaissance des 14. Jahrhunderts zu studieren. Neben der Renaissance lernt er dort die europäische Moderne … Moderne Kunst kommt nach Argentinien weiterlesen