Theo van Doesburg und die Kuh

Theo van Doesburg ist begeistert von der strengen Kunst der rechten Winkel, der waagrechten Linien und der Konzentration auf wenige Farben bei den Arbeiten von Piet Mondrian. Er studiert die Werke Piet Mondrians und versucht dessen Überlegungen der Abstraktion hin zu einer vollständigen Lösung von jeglichem individuellen Ausdruck Schritt für Schritt nachzuvollziehen.

„Rasch eignete er sich Mondrians Technik an. Vorzeichnungen und Gouachen zu seiner abstrakten „Komposition VIII, Die Kuh“ (1917) belegen, wie er anfangs noch zaghaft Schritt für Schritt den naturalistisch gezeichneten Körper einer Kuh in Quader, in waagerechte und senkrechte Linien zerteilt, um am Ende eine rhythmische Anordnung aus Rechtecken und Quadraten auf den weißen Grund der Leinwand zu bannen.“

Quelle:  Vgl. Angelika Kindermann: „Alles in Bewegung“, in: art-Magazin 3/2000, S. 31ff.

Die Kuh:

4 Gedanken zu “Theo van Doesburg und die Kuh

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