Kunst im Netz – das Curatorial zur Ausstellung „In aller Munde“

Im Kunstmuseum Wolfsburg ist noch bis Anfang Juni die Ausstellung „In aller Munde – Von Pieter Bruegel bis Cindy Sherman“ zu sehen. Und wie der Titel schon vermuten lässt, steht der Mund in der Kunst im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Ausstellung:

Einführung in die Ausstellung „In aller Munde“ im Kunstmuseum Wolfsburg

„Mund, Lippen, Zunge und Zähne – Sprache, Schmerz und Schrei – Essen, Schlingen, Speien und Spucken – Lust und Leidenschaft, die Mundhöhle ist im wahrsten Sinne des Wortes eine äußerst reizvolle Körperzone. Doch nicht nur die sinnlichen Erfahrungswerte und die Fähigkeit des Mundwerks zur Ton- und Spracherzeugung begründen ihren Reiz, sondern auch die Ästhetik dieses intimen Raumes. So haben sich zwar von jeher Wissenschaft und Medizin an der Erkundung der Mundhöhle abgearbeitet, aber gleiches gilt für die Kunst- und Kulturgeschichte – von der Antike bis zur Gegenwart.“

Zur Ausstellung ist ein lesenswertes Curatorial erschienen, dass einerseits eine Einführung in die Ausstellung ist und andererseits, mit der Vielfalt von Informationen, ein besonderes digitales Erlebnis bietet. Hier der Link:

Curatorial „In aller Munde – Von Pieter Bruegel bis Cindy Sherman“

Wer die Ausstellung lieber live erleben und sich für ein Termin anmelden möchte, sei auf die Webseite des Museums für alle weiteren Informationen zur Ausstellung verweisen. Die Webseite ist auch die Quelle der oben zitierten kurzen Einführung: Kunstmuseum Wolfsburg – In aller Munde

Viel Spaß in Wolfsburg!

4 Gedanken zu “Kunst im Netz – das Curatorial zur Ausstellung „In aller Munde“

  1. Cindy Sherman fand ich schon immer faszinierend…
    in ihrer Wandelbarkeit.
    Und das Thema dieser Ausstellung
    finde ich auch faszinierend.
    Sprache, Schmerz und Schrei –
    was für Worte
    um ein Gedicht darüber zu schreiben… !
    Liebe Grüße, Hannah
    PS Und ist der Mund nicht gerade in diesen
    so seltsamen Zeiten
    ein besonders faszinierendes Thema… ?
    Der verdeckte Mund,
    der zugehaltene Mund,
    der Mund, der nicht mehr zum Küssen
    dazusein oder einzuladen
    scheint,
    sondern der nun als ein Ort der Gefahr
    dargestellt und bestrachtet wird
    oder werden soll –
    als ein Ort der Kontaminierung
    und Ansteckungsgefahr –
    und der nun verdeckt werden soll –
    und gehalten werden soll –
    und lassen wir uns das gefallen… ?
    Aber dies nur am Rande… ; )

    Gefällt 1 Person

  2. Tolles Thema! Und die Protagonisten des Subtitels machen mich schon mal neugierig (übrigens eine interessante Aussage von mir, der in der Kunst eine andere Aussage sieht, und Stars des Kunstmarktes eher skeptisch gegenüber steht).

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