El Lissitzky und die Filmplakate der russischen Avantgarde

Über die russische Avantgarde – mit den Konstruktivisten und Suprematisten des beginnenden letzten Jahrhunderts – habe ich schon öfters in diesem Blog geschrieben. Das Sprengel Museum in Hannover zeigt nun eine Ausstellung russischer Filmplakate, die von den Avantgardisten gemacht wurden und geht der Geschichte nach, wie eine Rolle dieser Filmplakate in Hannover gelandet ist. Die Ausstellung trägt den Titel „El Lissitzky und eine Rolle Plakate“ und ist bis zum 15.11. zu sehen.

Aleksandr M. Rodcenko, Filmplakat zu Dziga Vertovs „Kino-glaz“ („Kino-Auge“)
(UdSSR 1924), 1924, Farblithografie, 92,5 x 71 cm, Sprengel Museum Hannover
Herling/Herling/Werner, Sprengel Museum Hannover

„‚Die Rolle Plakate werde ich Ihren Angaben gemäß nach Hannover schicken.‘ So schrieb der Architekt Hugo Häring Anfang 1929 an die Kunsthistorikerin und Sammlerin Sophie Lissitzky-Küppers nach Moskau. Ob es sich um jene Plakate handelt, die im Sprengel Museum Hannover entdeckt wurden? … Die konstruktivistischen Plakate, die ab Mitte der 1920er-Jahre die Kinofilme in der Öffentlichkeit bewarben, zählen weltweit zu den kreativsten und spektakulärsten ihres Genres und wirken auch heute noch sehr modern. Eines der wichtigsten ästhetischen Mittel war die Fotomontage, die Fotografie und Zeichnung miteinander kombinierte und das Alleinstellungsmerkmal der sowjetischen Filmplakate war. Es kamen dieselben experimentellen, kinematografischen Techniken wie in den angekündigten Filmen zum Einsatz: Montage, Nahaufnahme, extreme Blickwinkel. Rastereffekte, eine sehr lebendige Farbwahl, typografisch gewagte Textsetzungen und eine besondere Dynamik sind weitere Kennzeichen.“ Zu sehen sind Plakate einer ganzen Reihe namhafter Avantagardisten, wie u. a. Aleksandr Rodčenko, Georgij und Vladimir Stenberg, Aleksandr Naumov, Nikolaj Prusakov und Grigorij Borisov.

Quelle dieser Einführung und alle Informationen zur Ausstellung in Hannover: El Lissitzky und eine Rolle Filmplakate

Viel Spaß in Hannover!

2 Gedanken zu “El Lissitzky und die Filmplakate der russischen Avantgarde

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