Armin Martinmüller und die Rechtecke

Gestern habe ich bereits über Armin Martinmüller und seine Konkrete Kunst geschrieben. Er wird von der Galerie Schlichtenmaier in Stuttgart vertreten. Auf ihrer Webseite sind jede Menge Bilder von Armin Martinmüller zu sehen – beispielsweise in der Online Ausstellung Armin Martinmüller – und dort habe ich auch diesen Text zur Einführung in das Werk gefunden:

„Martinmüllers komplexes System der Kombination rechtwinkliger Formen folgt einem der Musik vergleichbaren Prinzip, wobei das Grundelement des Vierecks in Verbindung mit seiner farblichen Charakterisierung die Zusammengehörigkeit der Motiveinheiten bestimmt. 

Ohne Titel, 1970
Armin Martinmüller, ohne Titel, 1970

Martinmüller wählt das Rechteck als messbaren, restfrei fügbaren Baustein seiner Schöpfungen. Diese Elemente lassen sich in durchdachter Konstruktion zu komplexen Ordnungen fügen. Aus folgerichtigen Anordnungen in der Horizontalen, in der Vertikalen und schließlich auch in der Diagonalen entsteht das rhythmische Gefüge – bereits einmalig, unwiederholbar. Und nun auch noch die Farbe: nicht messbar, nicht definierbar in allgemeingültigen Einheiten. Zwar wird auch ihre Fügung in langwierigen Studien und Versuchen entwickelt, doch das Reich der „Interactions“, der Klänge, Leittöne, Zwischentöne, die am Ende entstehen, entzieht sich letztlich der analytischen Präzision, ist aber plausibel.“

Quelle von Text und Bild: Armin Martinmüller, Galerie Schlichtenmaier, online unter: http://www.schlichtenmaier.de/ , aufgerufen am 09.05.2019

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