Imi Knoebel im Haus Konstruktiv

Im Museum Haus Konstruktiv in Zürich werden ab heute Werke des deutschen Künstlers Imi Knoebel gezeigt. Imi Knoebel gilt als einer der bekanntesten Minimal-Art Künstler in Deutschland.

„Knoebel, der zwischen 1964 und 1971 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf studierte und u.a. mit Imi Giese, Blinky Palermo und Jörg Immendorff der legendären Klasse von Joseph Beuys angehörte, bildete bereits während der Studienjahre eine radikal minimalistische Formensprache aus.

Zu Beginn von Imi Knoebels Laufbahn stellte das Werk des russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch einen wichtigen Bezugspunkt dar. In Ablehnung jeglicher Abbildfunktion entwickelte er einen autonomen Ansatz, mit dem er zu einer vorwiegend seriellen Arbeitsweise gelangte, die von einem haptischen Einsatz der Farbe, einem geometrischen Formenvokabular und einer insgesamt schlichten Materialästhetik geprägt ist.

Im Erdgeschoss des Museum Haus Konstruktiv inszeniert Knoebel mit Raum 19 III (1968/2006) die dritte Version seines Schlüsselwerks: ein ortsspezifisch arrangiertes Environment, das aus dem reichhaltigen Konvolut seiner Werke aus Hartfaserplatten schöpft und im Wesentlichen sein dreidimensionales Skizzenbuch darstellt. Es folgen Werke aus dem Komplex der sogenannten Kernstücke, die die Grundprinzipien seines Kunstverständnisses veranschaulichen.“

Quelle des oben zitierten Textes und alle Informationen zur Ausstellung unter: Imi Knoebel im Haus Konstruktiv

Einige seiner Werke finden sich übrigens auch bei WikiArt: Imi Knoebel

Viel Spaß!

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