Camille Graeser – Geometrische Formen, rhythmisch verteilt

Der in Carouge bei Genf geborene Camille Graeser wächst in Stuttgart auf. Zunächst macht er eine Schreinerlehre und studiert anschließend an der Königlichen Kunstgewerbeschule Möbelbau und Innenarchitektur. Einige Jahre ist er Schüler bei Adolf Hölzel und Bernhard Pankok. 1917 eröffnet Camille Graeser dann ein Atelier für Innenarchitektur. 1927 wird er beauftragt, in der Weißenhofsiedlung eine Musterwohnung im Wohnblock von Mies van der Rohe einzurichten.

Zur Konkreten Kunst kommt er erst nach seiner Rückkehr in die Schweiz. Als Innenarchitekt und Möbelschreiner ziemlich erfolglos, widmet er sich mehr und mehr der Malerei. Er tritt der Künstlergruppe ‚Allianz‘ bei und nimmt an fast allen Ausstellungen der Gruppe teil. Seine strengen, konstruktivistischen Werke finden relativ schnell Anerkennung und er wird zu einem der wichtigsten Vertreter der Konkreten Kunst in der Zürcher Schule der Konkreten und damit auch in der Schweiz.

Bekannt wird er vor allem auch durch seine Auseinandersetzung mit Geometrie und Musik. Camille Graeser ist angetan von der Idee, dass Geometrie und Musik harmonieren – geometrische Formen, rhythmisch verteilt!

Eine Menge weitere Informationen sind im Webauftritt der Camille Graser Stiftung zu finden: Camille-Graeser-Stiftung

Und wer noch mehr über das Leben von Camille Graeser lesen möchte, sei auf ein pdf-Dokument mit seinem Lebensdaten verwiesen, dass hier zum Download zur Verfügung steht: Lebensdaten Camille Graeser

Siehe auch:

Camille Graeser ’s „Konkrete Kunst“ – eine Definition
Camille Graeser und die Weißenhof-Siedlung

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